Vita

„Musik kommt von Gott – und Singen heißt Preisen.Tulpe mit halbem Stiel - transparenter Hintergrund

Singen bedeutet Himmel und Erde miteinander zu verbinden – Körper, Stimme, Herz und Geist, die sich ausdrücken
in Klang, in Gesang.

Beim Singen spannt die Seele ihre Flügel aus und sie erfährt die Unbegrenztheit von Raum und Zeit.
Dort, wo jede Empfindung, jedes Gefühl Ausdruck und Heimat findet und mit allem gemeinsam erklingt.

Alles ist mit allem verbunden und in Gott getragen.“

 

Die Kölner Mezzosopranistin Agnes Erkens (*in Braunsrath/NRW) begann ihre Gesangsausbildung 1997
bei Prof. Renate PeterUlf Paulsen und Sybille Schoppmann.

 

Kulturen verbinden – Dimensionen durchschreiten

Das Herzstück ihres ausgewählten Repertoires ist die geistliche Musik des Abendlandes.
Mit ihrem Gesang verbindet Agnes Erkens die historischen Dimensionen des religiös-kulturellen Austauschs
rund um das Mittelmeer und Europa. Dafür wurde sie für den ersten „Creole“-Preis für Weltmusik aus NRW nominiert.

Der musikalische Bogen, den Agnes Erkens spannt, erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte.
Er reicht von geistlichen Gesängen über internationale Standards bis zum klassischen Liedgesang.
Dazu gehören:

 

Ausbildungen – Musik und Heilen

Für Agnes Erkens bedeutet Musik auch, den Körper mit Geist und Seele in Einklang zu bringen.
Sie weiß um die heilende Kraft des Singens – die man in allen Kulturen der Menschheit kennt.

Agnes Erkens erweiterte ihre Stimmbildung durch verschiedene Fort- und Ausbildungen. Dazu gehören das Kristin-Linklater-Training „freeing the natural voice“ und das Studium der Alexander-Technik bei Bruce Fertman und Nadia Kevan. „Liedgesang und Alexandertechnik“ lernte sie unter anderem bei Ron Murdock, Köln/Amsterdam.

 

Klassischer Liedgesang und Improvisation

Klassischer Liedgesang ist ein weiterer Schwerpunkt der Mezzosporanistin.
Als Solistin gibt Agnes Erkens öffentliche Konzerte und Liederabende –  bevorzugt mit Liedern bzw. Volksliedern von

  • Gustav Mahler
  • Felix Mendelssohn-Bartholdy
  • Hugo Wolf
  • Johannes Brahms

Improvisationsarbeit ist das Feld für ihre stimmliche und gesangliche Arbeit mit künstlerisch freiem Ausdruck.
Hier arbeitete sie mit Klangräumen und im Dialog in Literatur, darstellender Kunst, Malerei, Raum und Installation.

Ihre breite künstlerische Palette präsentiert Agnes Erkens auf Konzerten im In- und Ausland. Sie gastierte unter anderem während der Nibelungenfestspiele 2012 in der Synagoge Worms , für die „RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ (Projekt „Im Schoß der Erde„, u. a. im Castello Salvaterra auf Sardinien) sowie 2009 auf ihrer Japantournee in Nagoya, Tokyo und Nagasaki.

Agnes Erkens ist Mitglied der Kölner Gesellschaft für Alte Musik. Diese spezialisiert sich auf die Epochen des Mittelalters, der Renaissance und des Barocks.